Bemerkenswertes von Radermacher & Partner

Drei Zacken - drei Wege - ein Anspruch
Ein Blick auf das 43. Jahrestreffen der Mercedes-Benz Interessengemeinschaft (MBIG) in Friedrichshafen verdeutlicht Markenpositionierung
Wenn über 220 klassische Fahrzeuge und 400 Enthusiasten aus ganz Europa am Bodensee zusammenkommen, entsteht mehr als ein Oldtimertreffen – es ist gelebte Technikgeschichte.
Friedrichshafen, Stadt der Zeppeline, war im Juni 2025 Gastgeber des MBIG-Treffens. Die Wahl des Ortes war bewusst: Hier wurde Ingenieurskunst in drei Dimensionen erlebbar – zu Lande, zu Wasser, in der Luft.
Motto: „Zu Lande, zu Wasser und in der Luft“
Es verweist auf das Herzstück der Marke: den Mercedes-Stern. Der Dreizack steht für Gottlieb Daimler’s Vision: ein Motor für drei Einsatzbereiche.
Zu Lande
Zwei Touren führten über den Riedbergpass (höchste deutsche Passstraße mit 1.407 m) durch Allgäu und Vorarlberg. Die Fahrzeuge bewiesen dort technische Reife, Fahrwerks- und Thermomanagement sowie kulturelle Präsenz.
Zu Wasser
Mit der Autofähre ging es über den Bodensee. Friedrichshafen präsentierte sich auch als maritimer Mobilitätsstandort – mit Werftgeschichte, Seelinien und Hafenarchitektur.
In der Luft
Zeppelin-Rundflüge über See und Alpen verbanden Emotion mit Leichtbaukompetenz. Die Werftführung zeigte, wie sich historische Luftschifftechnik mit moderner Kohlefaserstruktur vereint. Der Zeppelin NT (75 m lang, 7,5 t schwer, 125 km/h Spitze).
Im Graf-Zeppelin-Haus fand das stilvolle Rahmenprogramm statt – mit reservierten Stellplätzen, bester Seelage und festlichem Ponton-Ball als Abschluss.
Was bewegt die Menschen hinter den Fahrzeugen?
Wir sprachen mit internationalen Teilnehmern. Ihre Begeisterung für Mercedes-Benz speist sich aus fünf tief empfundenen Bindungskräften:
- Erlebbarer Markenkern: Technologische Perfektion, souveräne Eleganz, höchste Sicherheitsstandards
- Qualität: Wertige Materialien, präzise Verarbeitung, dauerhafte Substanz
- Zuverlässigkeit: Langjährige Funktionsfähigkeit ohne Überraschungen
- Wartungsfreundlichkeit: Reparierbarkeit, Ersatzteilverfügbarkeit, durchdachte Technik
- Emotionaler Bezug: Persönliche Erinnerungen, Familiengeschichten, identitätsstiftende Erlebnisse
Fazit: Halter klassischer Fahrzeuge bewahren nicht nur Technik, sondern auch ein Werteverständnis: Präzision, Substanz, Verlässlichkeit.
Ihr Engagement zeigt, wie stark eine Marke sein kann, wenn Emotion, Technik und Identität zusammenkommen. Dort lebt der Markenkern weiter – im Detail, im Dialog, im echten Erleben.
Und genau das stellt eine Frage an die Gegenwart: muss das Neue wirklich ein Bruch mit allem sein, was zuvor nachhaltig erfolgreich war?
Ansprechpartnerin

Dr. Nina Ruppert
Senior Consultant
PR-Managerin