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Neuigkeiten von Radermacher & Partner

"Carpe diem, quam minimum credula postero"

Wir wünschen allen Geschäftspartnern 2022 wieder auf den folgenden Tag vertrauen zu können und zu genießen, dass sie die Krise auch genutzt haben.

„Carpe diem“ ist eine lateinische Wortfolge, welche auf den antiken Dichter Horrors zurückgeht und sich mit „Pflücke den Tag“ übersetzen lässt. Im übertragenen Sinne kann sein Appell als „Genieße den Tag“ interpretiert werden, wohingegen die landläufige Deutung „Nutze den Tag“ offenbar an der ursprünglichen Intention des Dichters vorbeigeht, gerade wenn der zugehörige zweite Halbsatz auch gelesen wird: „und vertraue möglichst wenig auf den folgenden“.

Demnächst jährt sich der Ausbruch der Pandemie zum zweiten Mal. Der mutierende Virus übt seither auf uns alle seinen disruptiven Charakter gnadenlos aus. Traditionelles, langjährig Gewohntes, Eingespieltes und Liebgewonnenes werden obsolet, vieles davon verschwindet unwiederbringlich. Schnelle und harte Umbrüche sind die Folge, ebenso aber auch Chancen für Neues.

(Quelle Zitat: Quintus Horatius Flaccus, römischer Dichter, 65 bis 8 v. Chr.)

Fotos: Gerd Altmann auf Pixabay
 

Das Beratungsgeschäft hat sich durch die Pandemie nachhaltig verändert, z.B.:

  • Weniger Dienstreisen: Auch Unternehmensberatungen werden ihre Dienstreisen im Hinblick auf die steigenden Anforderungen an nachhaltiges Wirtschaften reduzieren. Während der Pandemie hat die Branche gezeigt, dass Remote-Consulting möglich ist. Differenzierte Tagesätze (onsite/ offsite) sind die natürliche Folge.
  • Zunehmende Arbeitsverdichtung: Die ausbleibenden Reise- und Logistikzeiten ermöglichen eine massive Arbeitsverdichtung, es steigt die zur Verfügung stehende Kapazität. Selbst Raum-/ Flur-/ oder Gebäudewechsel sind nicht mehr erforderlich. Consultants benötigen daher gutes Zeit- und Selbst-Management. Auf längere Sicht werden die Teams kleiner, von jedem einzelnen Berater wird ein hoher Wertbeitrag erwartet.
  • Weniger Raum für Kreativität: Kreativitäts- und Innovationsprozesse sowie zwischenmenschliche Interaktionen und körperliche Signale können sich in virtuellen Projekten schwächer entfalten. Nonverbale Kommunikationseinlagen werden nur noch eingeschränkt wahrnehmbar.
  • Grundregeln zur digitalen Etikette: Digitale Projektarbeit bedarf genauso Regeln des respektvollen Miteinanders wie im nicht-digitalen Raum. Sofern keine besonderen technischen Gründe vorliegen, sollte immer die Kamera eingeschaltet sein. Wer von privaten Räumen aus an digitalen Besprechungen teilnimmt, muss sich stets seiner Gesamtwirkung (äußerliche Erscheinung, Lichteinfall, Hintergrund, Geräusche, Mikrofonqualität) bewusst sein.

Nach zwei Jahren Crashkurs zum virtuellen Arbeitsmodus verfügen wir über hinreichend Erfahrung und können uns die weitere Entwicklung des Marktes sehr gut vorstellen. Folgerichtig werden wir uns personell verstärken und suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt neue Mitwirkende.

StepStone: https://bit.ly/34DdoFf

JOBMIXER: https://bit.ly/3fdVJWM

FAZ:https://bit.ly/33oNOTR

SZ:https://bit.ly/3GkCabm