Neuigkeiten von Radermacher & Partner

Erfolgreicher Projektabschluss für unseren Kunden DB Netz AG

Radermacher & Partner erarbeitete Funktionalstrategie Instandhaltung für die Schieneninfrastruktur der Deutschen Bahn.

Die DB Netz AG hat die Chancen des technischen Fortschritts für die weitere Professionalisierung der Instandhaltung der Schieneninfrastruktur erkannt. Digitalisierung, Automatisierung und Standardisierung bergen das Potenzial, die Qualität der Instandhaltung der Schieneninfrastruktur zu verbessern und gleichzeitig den Aufwand der Instandhaltung zu reduzieren.
Zur Hebung dieser Potenziale hat die DB Netz AG die Radermacher & Partner mit der Entwicklung ihrer mittel- und langfristigen Instandhaltungsstrategie beauftragt. Unter Beteiligung von mehr als 30 Kolleginnen und Kollegen aus Zentrale und Regionalbereichen der DB Netz haben wir erfolgreich eine umfassende Wegbeschreibung mit Fokus auf Realisierung einer prädiktiven, zustandsbasierten Instandhaltung mit steigendem Prognoseanteil erarbeitet.

Branche: Infrastruktur & Betreibergesellschaften
Leistungsfeld: Projektsteuerung
Projektlaufzeit: 6 Monate
Umsetzung:

  • Erarbeitung einer Roadmap Digitalisierung und Automatisierung mit 15 möglichen Anwendungen in den kommenden 10 Jahren
  • Erarbeitung zukunftsfähiger fachlicher Qualifizierungskonzepte, um die Mitarbeiter der Instandhaltung nach der Ausbildung schneller als Arbeitsverantwortliche einsatzfähig zu machen
  • Weiterentwicklung der Ablauf- und Aufbauorganisation, der Rollen und Prozesse der Instandhaltung
  • Konzipierung „Kompetenzcenter Analytik“ zur Unterstützung einer zukunftsorientierten datenbasierten Instandhaltungsstrategie
  • Konzipierung von Maßnahmen des Wissensmanagements, z. B. digitaler Sprachassistent „Dialog am Gleis“ und Wissensmanagement-Plattform zum Teilen von implizitem Wissen

Bereits die letzte größere Veränderung in der Instandhaltung der DB Netz AG wurde 2007 mit unserer Unterstützung eingeleitet. Seinerzeit führten wir die präventive Instandhaltung mit integrierter Betrachtung der Investitionsplanung sowie die Standardisierung von Arbeitsabläufen und Produktionsmitteln ein. Schrittweise wurde danach der Einstieg in die zustandsbasierte Instandhaltung gestartet und mit dem Weichenantriebsdiagnosesystem DIANA für 27.000 Weichen vollzogen.

Foto: Michael Gaida, Pixabay